FERDINAND-PESTER-HAUS

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Videoüberwachung

1. Die Gründe für die Überwachung

Die Gründe für die Überwachung sind der Schutz des Hauses und der gewerblichen und privaten Mieter vor Vandalismus, Graffiti, Belästigungen, Einbrüchen etc. Gleichzeitig dient die Maßnahme der Abschreckung und als vorbeugende Maßnahme gegen Straftaten bzw. das Ermöglichen der Verfolgung derselben.

2. Die Überwachungsbereiche

Alle vier Außenseiten des Gebäudekomplexes und der Innenhof werden überwacht. Außen sind insgesamt 8 Kameras angebracht. Die restliche Überwachung findet im Haus statt: 1x Hauseingang Markt Briefkästen; 2x Hauseingang Pfarrberg / davon 1x Eingang, 1x Fahrstuhl; 4x 1.0G (Pfarrberg) / davon 1x Fahrstuhl, 1x Eingang, 1x Rezeption, 1x Serverraum/Archiv und 3x in der Tiefgarage. Insgesamt sind 18 Kameras installiert. Erweiterungen/Reduzierungen kann der Eigentümer/Vermieter jederzeit durchführen lassen.

3. Die Hinweise auf die Videoüberwachung

Mit roten, gut lesbaren Aufklebern in Sichthöhe außen an den Schaufenstern und innen an den Wänden der überwachten Bereiche wird auf die Überwachung hingewiesen.

4. Die technische Durchführung der Videoüberwachung

Die Videoüberwachung erfolgt digital. Alle 18 starr befestigten Kameras sind an einen extra für diesen Zweck angeschafften Rechner angeschlossen. Dieser Rechner hat eine spezielle Karte von Geovision Inc. eingebaut, welche über 32 Videoeingänge verfügt. Davon sind z.Z. 18 angeschlossen. Die Karte wertet für jeden Videokanal den Bildinhalt aus. Ändert sich mehr als 5 % des Bildinhalts, zeichnet sie den betreffenden Kanal digital auf der Festplatte im MPEG4-Format in der Größe von 640x480 Pixel solange auf, bis sich der Bildinhalt nicht mehr ändert. Und dies, wenn es sein muss, für alle 18 Kanäle parallel. Die eingebauten Festplatten sind so dimensioniert, dass sie die Aufnahmen ca. der letzten 10 - 15 Tage aller Kameras vorhalten kann. Dann überschreibt das System selbsttätig jeweils die ältesten Aufnahmen wieder. Datensicherungen, Sichtungen oder Auswertungen werden nicht vorgenommen, es sei denn es liegt ein besonderer Anlass vor, z.B. eine Beschädigung, eine Straftat. - Bänder werden nicht verwendet.

5. Die Sicherung des Überwachungsrechners

Der Überwachungsrechner befindet sich im 1.0G (Eingang Pfarrberg) im Serverraum/Archiv der BHS in einem verschlossenen Serverschrank. Der Schlüssel für den Serverschrank liegt darüber hinaus in einem Tresor. Dieser Raum und der Tresorschlüssel ist nur Vertrauenspersonen zugänglich. Der Zugang wird protokolliert. Der Raum wird mit einer Kamera überwacht.

6. Die Aufzeichnung

Die Aufzeichnung ist anlassabhängig. Das System zeichnet selbständig auf. Es ist kein personelles Eingreifen notwendig und auch nicht gewollt, um das Aufnehmen von Personen auf ein Minimum zu reduzieren.

7. Die Fristen für die Löschung

Die Fristen für die Löschung, wie unter Punkt 4 beschrieben, betragen ca. 10 Tage. Das System löscht (besser überschreibt) automatisch jeweils die ältesten Aufnahmen wieder.

8. Die Information der Betroffenen

Im Fall eines Schadens / einer Straftat wird der Verursacher vom Gebäudeeigentümer bzw. dem Geschäftsführer der BHS angesprochen. Bei strafrechtlichen Tatbeständen wird zusätzlich die Polizei eingeschaltet.

9. Die Sicherung der Dateien während der Aufzeichnung vor unbefugtem Zugriff

Der Überwachungsrechner ist in einem verschlossenen Serverschrank im ebenfalls verschlossenem Archiv der BHS untergebracht. Niemand hat unkontrolliert Zugriff auf das System. Liegt der Fall vor, dass wegen eines Vorfalls die Aufzeichnungen gesichtet werden müssen, muss von dem Geschäftsführer der BHS der Zugang ermöglicht werden. Es gibt keine externen Datenträger und damit werden keine regelmäßigen Sicherungen durchgeführt.

10. technische Betreuung

Die technische Betreuung obliegt einem Serviceunternehmen. Dieses Unternehmen ist zur Geheimhaltung verpflichtet. Zugang zu der Anlage erhält das Unternehmen nur durch die Mitwirkung von 2 Vertrauenspersonen der BHS: dem Geschäftsführer der BHS und / oder dem technischen Leiter der BHS.

11. Keine Betriebsanweisung bzw. Arbeitsanweisung

Explizit wurden keine Anweisungen erstellt. Das Nutzungskonzept ergibt sich aus den vorstehend gemachten Ausführungen. Schriftliche Arbeitsanweisungen darüber hinaus sind nicht erforderlich, da das System sich selbst verwaltet. Die Software sowie die Handbücher des Überwachungssystems sind beim Wartungsunternehmen hinterlegt.

12. Reparaturen und notwendige Auswertung im Ereignisfall.

Am einmal eingerichteten System sind weder Einstellungen noch Reparaturen vorzunehmen. Im Havariefall wird das Serviceunternehmen benachrichtigt. Mindestens eine Vertrauensperson hat während der Reparatur/Auswertung anwesend zu sein.

Stand: 01.06.2016